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Social Day bringt Stadt und FIBS ins Gespräch

Drei Mitarbeiterinnen der Stadt Oberhausen haben heute im Rahmen des offiziellen Social Days FIBS besucht. Von 9.30 bis 12.30 Uhr engagierten sich städtische Mitarbeitende an verschiedenen Orten in der Stadt ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen, Vereinen und gemeinnützigen Projekten. Bei FIBS empfing Nicole Peters-Bokelmann, Leiterin der Beratungsstelle, die drei Besucherinnen.

Im Mittelpunkt stand diesmal keine handwerkliche Aufgabe. Niemand strich Wände, pflanzte Beete oder baute Regale auf. Stattdessen ging es um etwas, das für Familien in belastenden Lebenssituationen genauso wichtig sein kann: Austausch, Sichtbarkeit und kurze Wege. Nicole Peters-Bokelmann stellte den Mitarbeiterinnen die Arbeit des Palliativnetzes Oberhausen und die Angebote von FIBS vor. Die Besucherinnen kamen aus unterschiedlichen Fachbereichen der Stadtverwaltung und brachten eigene Erfahrungen, Fragen und Perspektiven mit.

Aus dem geplanten Einsatz entwickelte sich schnell ein intensives Gespräch. Die vier Frauen sprachen darüber, wie Familien in Krisensituationen Unterstützung finden, welche Wege durch Behörden oft schwierig sind und wie wichtig persönliche Kontakte zwischen Einrichtungen und Verwaltung sein können. „Wenn man sich kennt, werden Wege oft leichter“, sagte Nicole Peters-Bokelmann nach dem Treffen. Genau darin lag der besondere Wert dieses Vormittags.

Die Mitarbeiterinnen nahmen zahlreiche Flyer von FIBS und dem Palliativnetz mit. Sie wollen das Material nun in ihren Netzwerken innerhalb der Stadt weitergeben und so dazu beitragen, dass mehr Menschen von den Angeboten erfahren. Für FIBS zählt das zu den wichtigen Ergebnissen des Social Days: Wer Hilfe braucht, muss zunächst wissen, dass es sie gibt.

Für das Palliativnetz Oberhausen war es die erste Teilnahme am Social Day. Nicole Peters-Bokelmann hatte zunächst überlegt, ob ein solcher Einsatz ohne klassisches praktisches Arbeiten zum Format passt. Nach dem Besuch fiel die Antwort eindeutig aus: Ja, gerade dieser Austausch hat sich gelohnt.

Der Vormittag zeigte, dass ehrenamtliches Engagement viele Formen haben kann. Manchmal entsteht der größte Nutzen nicht durch Hammer, Pinsel oder Spaten, sondern durch Zuhören, Erzählen und Vernetzen.