Das Palliativnetz Oberhausen hat am 20.5. seine ordentliche Mitgliederversammlung in den FIBS-Räumen abgehalten. Für die Beratungsstelle war das mehr als nur ein schöner Rahmen. Die Sitzung zeigte, wie eng FIBS mit dem Netzwerk verbunden ist und wie wichtig gute Zusammenarbeit für Familien in belastenden Lebenssituationen ist.
FIBS ist ein Projekt des Palliativnetzes Oberhausen. Seit der Eröffnung im April 2026 begleitet die Beratungsstelle Familien, die durch schwere Erkrankung, palliative Situationen oder komplexe Versorgungsfragen herausgefordert sind. In der Mitgliederversammlung berichtete die Leitung der Beratungsstelle, Nicole Peters-Bokelmann, wie FIBS angelaufen ist und welche Erfahrungen die ersten Wochen geprägt haben.
Die Zahlen zeigen: Das Angebot wird gebraucht. Bis zur Versammlung hat FIBS bereits elf Familien begleitet. Vier Begleitungen konnten schon beendet werden. Gleichzeitig sind seit dem Start 22 Netzwerkkontakte entstanden. Das bedeutet: Familien wenden sich an FIBS, FIBS nimmt Kontakt zu passenden Partnerinnen und Partnern auf, und gemeinsam entstehen tragfähige Wege der Unterstützung.
„Wir merken sehr deutlich, dass Familien einen Ort brauchen, an dem sie mit ihren Fragen ankommen dürfen. FIBS sortiert, vermittelt und begleitet, damit Hilfe schneller und passender wird“, sagt Nicole Peters-Bokelmann.
FIBS versteht sich also als Anlaufstelle, wenn eine Familie nicht weiß, wer zuständig ist, welche Hilfe möglich ist oder wie die nächsten Schritte aussehen können. Die Beratung schaut dabei auf die ganze Familie und nicht nur auf eine einzelne Frage und verbindet Informationen, Kontakte und Erfahrung aus dem Oberhausener Netzwerk.
Dass das Palliativnetz seine Mitgliederversammlung bei FIBS durchgeführt hat, macht diesen Gedanken ebenfalls sichtbar. Die Beratungsstelle ist sichtbar eingebettet in ein engagiertes Netzwerk aus Fachleuten, Ehrenamtlichen und Unterstützenden. „In FIBS steckt viel Herz, Zeit und Fachwissen. Umso schöner ist es zu sehen, dass das Angebot angenommen wird und schon jetzt konkrete Entlastung schafft“, so Nicole Peters-Bokelmann.
FIBS bleibt damit ein wachsender Baustein für Familien in Oberhausen: nahbar, gut vernetzt und offen für Menschen, die Orientierung suchen.
